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Mit dem 1900 gelingt Alfa Romeo der Schritt von der Fahrzeug-Manufaktur zum Großserienhersteller. Bereits nach vier Jahren hat die Zahl der 1900er die Produktionszahl der ersten 40 Jahre von Alfa Romeo überschritten. Für die mailänder Traditionsmarke ist damit die Zukunft gesichert. Auch diese noble Limousine ist auf der Rennstrecke wie im Großstadtverkehr anzutreffen. Bald gesellen sich verschiedene Coupé-Varianten zur Limousine. Im Nachkriegs-Deutschland bleibt der teure Wagen indes eine seltene Erscheinung: Erst warten die Deutschen noch auf ihr Wirtschaftswunder und später müssen sie für einen 1900 Super Sprint mit Touring-Superleggera-Karosserie soviel bezahlen, wie für Luxus-Sportwagen heimischer Produktion.

 


Alfa 1900
Giulietta Sprint
Giulietta Sprint



Mit der Giulietta kommt dann der Alfa Romeo für den "kleinen Mann". Natürlich ist auch die Giulietta - wie alle anderen Alfa Romeo auch - noch etwas besonderes, doch sie ist wesentlich erschwinglicher als die bislang in Portello hergestellten Luxus-Fahrzeuge. Mit Hilfe einer Lotterie gelingt es dem damaligen Staatskonzern, die für die notwenigen Investitionen erforderlichen Finanzen zu mobilisieren. Und noch bevor die Fertigung des Viertürers 1955 anläuft, erhält der Lotterie-Gewinner '54 ein Exemplar des schmucken Coupés namens Giulietta Sprint. Neben dem von Bertone-Chefdesigner Giurgiaro gezeichneten Coupé steht den Alfisti ab '55 auch eine von Pininfarina gefertigte Spider-Version zur WahlDer Alfa Romeo 2000 tritt in die Fußstapfen des 1900. Der Oberklasse-Wagen ist ebenfalls als Berlina, Sprint und Spider erhältlich. Beide warten mit einer technischen Neuerung auf, die zuvor allenfalls bei einer Handvoll Rennwagen üblich war: Einem Fünfganggetriebe. Ab 1962 tritt ein Reihensechszylinder an die Stelle des Vierzylinders. Entsprechend des größeren Hubraums hört die Modellreihe dann auf die Bezeichnung 2600.


1962 erscheint ein weiteres, für die Alfa Romeo-Historie bedeutungsvolles Automobil: Die Giulia. Nach über 50 Jahren ist der Hersteller gleichermaßen sportlich wie exklusiv, aber zu groß, um als Kleinserienhersteller zu gelten. Doch für einen Großserienhersteller ist Alfa Romeo noch zu klein.
Das ändert sich mit der Giulia. Sie wird in Arese, dem neuen Produktionsstandort im Norden Mailands, produziert. Unter der Haube der aerodynamisch wegweisenden Limousine arbeitet nun auch ein 1,6-Liter-Alumotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Anfangs ist er auch in den von der Giulietta Sprint und Spider bekannten Karosserien erhältlich, doch ab '63 beziehungsweise '66 steht der Giulia jeweils eine neu gestaltete Coupé- und Spider-Version zur Seite. Der Giulia Sprint GT wird hierzulande unter dem Spitznamen "Bertone" bekannt und läuft bis 1976 vom Band.

Der Spider muß sich verschiedene Überarbeitungen - vor allem am Heck - gefallen lassen, bleibt aber sogar bis '93 in Produktion.Mit seinen verschiedenen Karosserieversionen stellt die Giulia-Baureihe eine frühe Form des heute populären "Baukasten-Systems" dar. Die schlichte Limousine gilt als Begründer der Fraktion gut motorisierter, familientauglicher Limousinen. In den ersten Jahren entsprechen ihre Fahrleistungen denen der schnellsten Sportwagen deutscher Produktion. Ausstattungsdetails, wie beispielsweise Scheibenbremsen rundum, Fünfganggetriebe, Dreipunkt-Automatikgurte, Drehzahlmesser setzen Maßstäbe. 1974, zur Zeit der Energiekrise, arbeitet erstmals ein Dieselmotor unter der Haube eines Alfa Romeo. 1978 läuft die letzte Giulia vom Band.


GIULIA (1962-1978)


Rally
Giulia GTA - Nurburgring

Giulia benutzt POLIZEI ITALY und CARABINIERI

 

Jahres 1970- 1980.....>>>>>>

 

 

 



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